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Defensive KI: IT-Infrastruktur wirklich absichern

Erkenne KI-gestützte Angriffe, baue robuste Schutzketten und verankere messbare Kontrollen in Netzwerk, Cloud und Endpoint.

Zu den Terminen

Defensive KI bedeutet nicht, ein weiteres Tool einzuführen, sondern Angriffe zu verstehen, Signale sauber zu modellieren und Kontrollen so zu bauen, dass sie auch unter Druck funktionieren. In diesem Seminar analysierst Du, wie Angreifer KI nutzen, um Phishing, Business Email Compromise, Deepfakes und automatisierte Reconnaissance zu skalieren. Darauf aufbauend entwickelst Du Detection-Use-Cases, die in SIEM und EDR wirklich verwertbare Alarme erzeugen, statt nur Daten zu sammeln. Du lernst, wie Du Anomalieerkennung und UEBA sinnvoll einsetzt, welche Datenqualität dafür nötig ist und wie Du Drift, Fehlalarme und blinde Flecken systematisch reduzierst. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Härtung der Infrastruktur: Zero-Trust-Mechanismen, Segmentierung, Identity Security mit MFA, Conditional Access und Passkeys sowie Secrets-Management und Schlüsselhygiene. Zusätzlich behandelst Du die sichere Betriebsführung von LLM- und KI-Systemen, inklusive RAG-Design, Berechtigungen auf Datenquellen, Logging-Strategien, PII-Redaction und Guardrails gegen Prompt-Injection und Tool-Abuse. Abschließend baust Du Incident-Response-Runbooks für KI-beschleunigte Angriffe und definierst Nachweise für Wirksamkeit über Threat Modeling, Purple Team Übungen und KPIs wie MTTD und MTTR. So gehst Du mit einem belastbaren Plan zurück, der Sicherheit messbar verbessert.

Lernziele

In diesem Advanced-Schulung lernen Sie, KI-gestützte Cyber-Angriffe frühzeitig zu erkennen und abzuwehren. Sie erfahren, wie Sie modernste defensive KI-Technologien in Ihre bestehende Sicherheitsarchitektur integrieren. Ziel ist es, robuste Schutzketten und messbare Kontrollen für Netzwerk, Cloud und Endpunkte zu etablieren, um Ihre IT-Infrastruktur dauerhaft und datenschutzkonform abzusichern.

KI-Abwehrstrategien verstehen und nutzen

Anomalien im Netzwerk in Echtzeit erkennen

Automatisierte Incident Responses planen

KI-gestützte Sicherheits-Tools bewerten

Eigene IT-Infrastrukturen härten

Cyber-Bedrohungen proaktiv abwehren

Sicherheits-Automatisierung implementieren

Risiken durch bösartige KI minimieren

Inhalte

Threat Landscape: KI als Angriffsverstärker

  • Angriffsmuster: Phishing, Deepfakes, BEC, Voice-Cloning

  • Automatisierte Reconnaissance und Exploit-Ketten

  • Adversarial Tactics gegen Erkennung und Modelle

  • Priorisierung nach Impact und Eintrittswahrscheinlichkeit

Detection Engineering mit KI und Regeln

  • SIEM-Use-Cases: saubere Signale statt Alarmflut

  • UEBA und Anomalieerkennung: Grenzen und Fallstricke

  • Prompt-Injection und Tool-Abuse in Logs erkennen

  • Testdaten, Labeling und Drift-Checks

Härtung von Infrastruktur und Identitäten

  • Zero Trust praktisch: Segmentierung, Policy-Design

  • Identity Security: MFA, Conditional Access, Passkeys

  • Secrets-Management und Schlüsselhygiene

  • Supply-Chain-Risiken: Artefakte, Signaturen, SBOM

LLM- und KI-Systeme sicher betreiben

  • RAG sicher designen: Datenquellen, Berechtigungen

  • Guardrails: Content-Filter, Policy-Enforcement, Rate-Limits

  • Model- und Prompt-Governance, Versionierung

  • Datenschutz: PII-Redaction, Logging-Strategie

Incident Response für KI-getriebene Angriffe

  • Runbooks für BEC, Ransomware, Token-Diebstahl

  • Containment: Netzwerk, Identity, Cloud-Controls

  • Forensik: Beweissicherung und Timeline-Building

  • Lessons Learned: Kontrollen messbar verbessern

Red Teaming, Testing und Nachweis der Wirksamkeit

  • Threat Modeling: STRIDE, MITRE ATT&CK Mapping

  • Purple Team Übungen und Detection Validation

  • KPIs: MTTD, MTTR, False Positives, Coverage

  • Auditfähige Dokumentation und Control-Evidence

Zielgruppe

  • Security Engineers, SOC-Analystinnen und SOC-Analysten

  • Incident Responderinnen und Incident Responder, DFIR-Teams

  • Cloud Security und Identity Verantwortliche

  • Security Architects und IT-Sicherheitsverantwortliche

  • Alle, die KI-gestützte Angriffe erkennen und ihre Infrastruktur mit belastbaren Kontrollen absichern wollen

Voraussetzungen

  • Gute Praxiskenntnisse in IT-Security, Logs und grundlegenden Netzwerk- und Cloud-Konzepten.

  • Erfahrung mit SIEM/EDR oder Incident Response ist hilfreich.

Hintergrund

Mit Defensive KI für Cyber Security lernst du, wie du deine IT Infrastruktur wirklich absichern kannst, indem du Angriffe früher erkennst, Alarme besser priorisierst und Abwehrmaßnahmen datenbasiert steuerst. Du entwickelst ein klares Vorgehen, um KI sinnvoll in Monitoring und Incident Response einzubinden und typische Schwachstellen in der Cyber Security systematisch zu reduzieren. So sinkt die Zeit bis zur Erkennung, Fehlalarme nehmen ab und dein Team reagiert schneller und nachvollziehbar auf reale Bedrohungen.

Häufig gestellte Fragen

Die Schulung „Defensive KI – IT-Infrastruktur wirklich absichern“ richtet sich vor allem an IT-Security-Verantwortliche, Security Engineers, SOC-Analysten, System- und Netzwerkadministratoren sowie IT-Leitung/Architektur-Rollen, die KI für Cyber Security praxisnah in der eigenen IT-Infrastruktur nutzen möchten. Sinnvoll ist sie besonders, wenn Sie bereits mit typischen Security-Basics (z. B. Logging/Monitoring, Incident Handling, Hardening) arbeiten und nun verstehen wollen, wie Defensive KI die Erkennung von Angriffen, Priorisierung von Alerts und Absicherung von IT-Systemen unterstützt. Als gute Vorbereitung gelten grundlegende Kenntnisse zu gängigen Angriffsmustern und zu Security-Betriebsprozessen – tiefes Data-Science-Wissen ist für den Einstieg in Defensive KI in der Regel nicht zwingend erforderlich.

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Toller Service. Hatte auf Ihrer Seite KOSTENLOS den Weg gefunden, sämtliche Animationen mit einem Schritt zu entfernen. Hat super geklappt. Vielen lieben Dank dafür. Wenn ich schon nichts bezahlen muss, dann wenigstens eine passenden Bewertung :-) Thomas S.