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Multi-Agent-Systeme Grundkurs

Von Agenten-Rollen über Tool-Use bis Orchestrierung: Du entwickelst robuste Agent-Workflows für reale Prozesse.

Zu den Terminen

Multi-Agenten-Systeme sind dann wertvoll, wenn Aufgaben zu komplex für einen einzelnen Agenten werden: mehrere Perspektiven, klare Rollen, verlässliche Tool-Nutzung und nachvollziehbare Entscheidungen. In diesem Seminar baust Du Schritt für Schritt ein Multi-Agenten-Setup, das für reale Prozesse geeignet ist. Du startest mit einer sauberen Architektur: Was ist ein Agent, was ist ein Tool, wie unterscheiden sich Memory, Environment und Zustände, und welche Topologien funktionieren in der Praxis, etwa Supervisor-Modelle oder hierarchische Teams. Danach geht es in die konkrete Umsetzung: Du definierst Rollen wie Planner, Executor und Critic, formulierst Prompt-Contracts mit klaren Ein- und Ausgaben und zerlegst Ziele in Teilaufgaben mit Akzeptanzkriterien. Ein zentraler Teil ist Tool-Use: Du entwirfst Function-Calling-Schnittstellen, integrierst externe Systeme und nutzt RAG als Werkzeug, um Antworten auf Quellen zu stützen. Dabei lernst Du, wie Berechtigungen, Sandboxing und least privilege umgesetzt werden. Für den Betrieb brauchst Du Robustheit. Deshalb behandelst Du Zustandsmanagement, Idempotenz, Retries, Abbruchkriterien und Koordinationsmechanismen wie Delegation oder Voting. Abschließend baust Du ein Evaluations- und Observability-Setup mit Tracing und Regression-Tests, damit Qualität, Risiken, Kosten und Latenz kontrollierbar bleiben. So erhältst Du ein belastbares Vorgehen, um Multi-Agenten-Workflows produktiv zu machen.

Lernziele

In diesem Grundkurs vermitteln wir Dir das notwendige Handwerkszeug, um komplexe KI-Workflows durch den Einsatz spezialisierter Multi-Agenten-Systeme erfolgreich zu konzipieren, zu implementieren und für den produktiven Unternehmenseinsatz abzusichern.

Agenten-Architekturen verstehen & planen

Rollen und Prompt-Contracts definieren

Tool-Use und RAG-Schnittstellen bauen

Workflows sicher orchestrieren

Observability und Tracing umsetzen

Kosten und Qualität effektiv steuern

Inhalte

Grundlagen & Architektur von Multi-Agenten-Systemen

  • Agent, Tool, Memory, Environment: saubere Begriffe

  • Single-Agent vs. Multi-Agent: wann lohnt es sich wirklich

  • Agenten-Topologien: Supervisor, Swarm, Hierarchie, Debatte

  • Kommunikationsmuster: Nachrichten, Protokolle, Zustände

Rollen, Prompts & Aufgabenzerlegung

  • Rollen-Design: Planner, Executor, Critic, Researcher

  • Task Decomposition: Ziele, Teilziele, Akzeptanzkriterien

  • Prompt-Contracts: Inputs, Outputs, Constraints

  • Fehlerresistenz: Guardrails, Abbruchkriterien, Retries

Tool-Use & Integrationen

  • Function Calling: Schnittstellen und Parameter-Design

  • RAG als Tool: Retrieval, Quellen, Zitierfähigkeit

  • APIs und Systeme: Tickets, CRM, Datenbanken, Files

  • Sandboxing und Berechtigungen: least privilege

Orchestrierung & Zustandsmanagement

  • State Machines und Workflow-Modelle für Agenten

  • Shared Memory vs. private Memory

  • Koordination: Hand-offs, Delegation, Voting

  • Idempotenz und deterministische Schritte

Qualität, Tests & Observability

  • Evaluation: Golden Sets, Rubrics, Regression-Tests

  • Tracing: Prompt/Tool-Aufrufe nachvollziehen

  • Halluzinations- und Risiko-Checks

  • Kosten- und Latenzsteuerung

Security, Compliance & Betrieb

  • Prompt Injection und Datenabfluss verhindern

  • PII-Handling, Logging-Strategien, Aufbewahrung

  • Deployment-Optionen: Cloud, On-Prem, Hybrid

  • Runbooks: Monitoring, Incident-Handling, Rollback

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Softwareentwickler und IT-Architekten, die über grundlegende Erfahrung mit LLMs verfügen und nun komplexe, autonome Workflows realisieren möchten. Ebenso profitieren Product Owner und Data Teams davon, die KI-gestützte Prozesse stabil in die Produktion überführen wollen. Du solltest Grundkenntnisse in einer Programmiersprache (vorzugsweise Python) mitbringen.

Voraussetzungen

  • Grundverständnis von APIs und Softwarearchitektur

  • Erfahrung mit LLM-Prompts oder KI-Anwendungen ist hilfreich, aber nicht zwingend

Hintergrund

Der Multi Agent Systeme Grundkurs bringt dich weiter, weil du lernst, Multi Agent Systeme als robuste KI Architektur zu entwerfen, zu koordinieren und in bestehende Anwendungen zu integrieren. Der Benefit ist konkret: Du setzt Agenten sinnvoll auf, verteilst Aufgaben, steuerst Tool Nutzung und Datenflüsse, reduzierst Fehler durch klare Rollen und erreichst stabilere Automatisierung in Development und Betrieb. So baust du KI Lösungen, die schneller produktiv gehen, besser skalieren und im Team wartbar bleiben, ideal für KI für Entwickler und Administratoren sowie moderne KI Schulungen.

Häufig gestellte Fragen

Für den Einstieg in den Multi-Agent Systeme Grundkurs sind solide IT-Grundkenntnisse sinnvoll – insbesondere ein grundlegendes Verständnis von Softwareentwicklung, APIs sowie typischen Admin-/Ops-Themen wie Deployment und Betrieb. Hilfreich ist außerdem Basiswissen zu LLMs bzw. generativer KI (z. B. wie Prompts funktionieren und was ein Kontextfenster ist). Programmiererfahrung ist vorteilhaft, weil Multi-Agent-Systeme häufig über Code, Tools und Schnittstellen orchestriert werden – Sie müssen aber kein KI-Forscher sein, um den Kurs gewinnbringend zu besuchen.

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Toller Service. Hatte auf Ihrer Seite KOSTENLOS den Weg gefunden, sämtliche Animationen mit einem Schritt zu entfernen. Hat super geklappt. Vielen lieben Dank dafür. Wenn ich schon nichts bezahlen muss, dann wenigstens eine passenden Bewertung :-) Thomas S.